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Für Unternehmen wird diese Frage immer wichtiger: Wo lege ich relevante Geschäftsdaten ab? Die meisten speichern diese – häufig unzureichend geschützt – auf einem eigenen Server in einem – häufig ebenso ungesicherten – Nebenraum der eigenen Firma ab. Das Thema Cloud Computing bietet hier neue Möglichkeiten, wird aber von vielen Unternehmern noch mit Skepsis betrachtet. Vielleicht zu unrecht: Wir nennen vier Gründe, die für Cloud Computing sprechen.
Cloud Computing ist – und hierbei sind sich sowohl Befürworter als auch Skeptiker einig – das Zukunftsfeld schlechthin. Experten prophezeien, dass damit der IT-Markt eine grundlegende Veränderung erfährt – und sich damit auch das Arbeiten im Büro oder mobil wandeln wird.
Vereinfacht ausgedrückt ersetzt Cloud Computing einen Teil der selbst betriebenen und gewarteten IT-Landschaft im Unternehmen, indem dieser bei einem oder mehreren Anbietern bedarfsgerecht gemietet wird. Die Anwendungen und Daten befinden sich dann nicht mehr auf dem lokalen Rechner oder im Firmenrechenzentrum, sondern in der so genannten Wolke.
Bislang halten sich viele Unternehmen noch zurück, Cloud Computing einzusetzen. Nachfolgende Argumente können Vorbehalte auflösen. Wichtig ist dennoch: Um Cloud Computing richtig einsetzen zu können, sind Grundvoraussetzungen in der Infrastruktur notwendig – zum Beispiel ein breitbandiger Internetanschluss.
Vorteil 1: die Sicherheit
Vertrauen ist gut, Kontrolle bekanntlich besser. Die eigenen Daten in vermeidlich fremde Hände zu geben, das wollen die wenigsten. Weil: Für meine Datensicherheit bin ich selbst verantwortlich!
Dabei ist Cloud Computing durchaus sicher, denn die jeweiligen Server stehen in Hochsicherheitszentren mit strengen Sicherheitsvorkehrungen. Keinem – nicht einmal dem Hausmeister oder der Putzfrau – wird Zutritt gewährt. Zudem – und das verstärkt den Sicherheitsaspekt – werden die jeweiligen Daten innerhalb der Europäischen Union abgespeichert.
Wird beispielsweise der Standort Deutschland ausgewählt, gilt deutsches Recht und die damit verbundene rechtliche Sicherheit.
Vorteil 2: die Kosten
Der wohl größte Vorteil von Cloud Computing sind die niedrigen Kosten, da das Unternehmen nur die tatsächlichen genutzten Kapazitäten bezahlen muss. Im Vergleich zum Betreiben und Warten einer hauseigenen IT-Landschaft und dem Kauf der entsprechenden Software fallen diese wesentlich günstiger aus. Einen nicht unwesentlichen Teil der Einsparungen nimmt der Stromverbrauch mit bis zu 60 Prozent ein – und das mit einer steigenden Tendenz.
Vorteil 3: die Flexibilität
Die benötigte Speicherkapazität kann beliebig an den jeweiligen Bedarf angepasst werden. Es kann kurzfristig sowohl erweitert als auch gekürzt werden, wodurch weder Kosten für ungenutzten Speicher als auch mögliche Engpässe ein Problem darstellen.
Vorteil 4: die Effizienz
Um sofort einen unter Informatikern weit verbreiteten Irrtum den Wind aus den Segeln zu nehmen: Die IT-Abteilung wird nicht überflüssig, sondern kann sich infolgedessen beispielsweise intensiver um die strategische Ausrichtungen der Unternehmens-Informationstechnologie kümmern. Allen voran die Erstellung webbasierter Anwendungen nimmt viel Zeit und organisatorisches Begabung in Anspruch.
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