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03-2011: An alle gedacht: Mobiltelefone für Senioren Drucken E-Mail

Die so genannte Silver-Generation ist eine zahlenmäßig immer bedeutendere und zugleich anspruchsvolle Zielgruppe. Senioren von heute wollen teilhaben, mobil sein bis ins hohe Alter – und wünschen Mobilität auch in ihrer Kommunikation. Bei Mobiltelefonen für die ältere Generation stehen deshalb in erster Linie Funktion und Ausstattung der Geräte im Vordergrund. Auf ein ansprechendes Design will die Generation 50+ dabei nicht verzichten. Doch wie und wo finden Senioren das passende Handy und was sollten sie vor dem Kauf beachten?

1. Schritt: Probieren geht über Studieren!

Verschaffen Sie sich als erstes einen genauen Überblick über das zur Verfügung stehende Angebot – und suchen Sie sich dann jenes Telefon aus, welches Ihnen bezüglich Größe und Gewicht am meisten zusagt. In unabhängigen Telekommunikations-Fachgeschäften finden Sie Modelle aller namhaften Hersteller und zudem die passende Beratung.

2. Schritt: Testen Sie die Bedienung!

Nach der Wahl Ihres Favoriten testen Sie anschließend die Menüführung aus, welche für Sie auf den ersten Blick verständlich und übersichtlich sein muss. Sowohl optische Auffälligkeiten – ein grüner bzw. roter Hörer auf den Tasten, welche für die Entgegennahme bzw. das Wegdrücken von Anrufen genutzt werden, das Adressbuch als auch wichtige Funktionen, wie beispielsweise das Verfassen von Kurznachrichten, sollten sich schnell auf einem gut lesbaren Display erschließen lassen.

3. Schritt: Hören Sie genau hin!

Mit zunehmendem Alter lässt die Hörkraft nach. Das sollte Ihr Telefon ausgleichen. Testen Sie die regelbare Laufstärke und Verständlichkeit – also Akustik – des Gerätes über ein simuliertes Gespräch gleich im Fachgeschäft.

4. Schritt: Menüführung ist das eine – eine gute Optik das andere!

Das Handy Ihrer Wahl muss Ihnen sprichwörtlich gut in der Hand liegen und Sie sollten sich wohlfühlen, wenn Sie es handhaben. Liegen die Tasten weit genug auseinander, um Doppeltreffer zu vermeiden, kommen Sie mit einem Touchscreen-Display zurecht, können Sie die Schrift auf dem Display lesen? All diese Fragen sollten Sie bei einem Test mit Ja beantworten, um sich am Ende für das entsprechende Gerät zu entscheiden.

5. Schritt: Der Blick in die Kurzanleitung!

Eine hilfreiche Kurzanleitung muss gut lesbar, klar strukturiert und leicht zu verstehen sein.

6. Schritt: Legen Sie Wert auf eine Notruftaste!

Der Vorteil ist simpel: Bei Stürzen, Notfällen oder Unfällen bzw. Beschwerden werden mit nur einem Knopfdruck die eingespeicherten Nummern so lange gewählt, bis jemand antwortet. Parallel dazu wird sogar ohne Zutun die Freisprech-Funktion eingeschaltet.

7. Schritt: Test the best!

Der qualifizierte Telekommunikations-Fachhandel bietet häufig den Service, eine kleine Auswahl an in Frage kommenden Mobiltelefonen als Leihgeräte vor dem Kauf im heimischen Umfeld zu testen. Nutzen Sie diese Gelegenheit.

8. Schritt: Stiftung Warentest!

Die Stiftung Warentest hat Mobiltelefone auf Tauglichkeit im Alter getestet und ein Ranking erstellt. Ziehen Sie diese Informationen vor dem Kauf zu Rate.